Abschlussfahrt der Handballjugend (weibliche C- und männliche A-Jugend)

Ja mach nur einen Plan

Sei nur ein großes Licht

Und mach gleich noch nen zweiten Plan

Gehen tun sie beide nicht (B.Brecht, Dreigroschen Oper)

 

Nachdem wir gehofft hatten, im letzten Jahr in Arnheim eine neue dauerhafte Heimstatt für die Abschlussfahrt gefunden zu haben, waren wir dieses Jahr mit unserer Anmeldung leider zu spät. Das Orga-Team fand auf der Suche nach Alternativen den Oster-Cup in Berlin.

Anmeldung, Busbuchung und Hostelreservierung alles kein Problem.

Allerdings sagten die Veranstalter drei Wochen nach dem alles in trockenen Tüchern war, das Turnier ab. Sie boten an, Halle und Schiedsrichter zu stellen, wenn es uns gelänge, Gegner für Freundschaftsspiele zu finden.

Nach ca. 20 Absagen gaben wir auch diesen Plan auf.

Orga-Team und Trainer einigten sich jedoch darauf, den Jugendlichen die Abschlussfahrt dennoch zu ermöglichen. Nicht ganz ohne Handball aber doch eher mit touristischem Schwerpunkt.

So fuhren wir am Karfreitag-Morgen mit unserem bewährten und beliebten Fahrer Wilhelm Binder nach Berlin. Nach dem Check-in ging es relativ zügig zum ersten gemeinsamen Abendessen ins Nolle, einem urigen Berliner Gasthaus.

Danach verblieb nicht mehr viel Zeit, denn im Hostel herrscht ab 23 Uhr strenge Ruhe.

Am Samstag unternahmen wir zunächst eine Stadtrundfahrt, die uns bereits zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt führte. Seitens der Reiseleitung gab es die eine oder andere historische oder politische Erläuterung.

Ab dem Nachmittag wurde die Stadt dann zu Fuss erkundet, ehe abends das zweite gemeinsame Abendessen bei den Italofritzen auf dem Plan stand.

Am Sonntag besuchten wir dann zunächst die Kulturbrauerei, eine ehemalige Brauerei, die jetzt mit diversen gastronomischen Angeboten und einem DDR-Museum bestückt ist.

Um 15 Uhr brachen wir dann zum Bundesligaspiel der Füchse Berlin gegen die HSG Wetzlar auf. Bereits im Vorfeld der Partie gab es den einen oder anderen Kontakt zu den Spielern.

Nach dem unerwartet knappen Ausgang des Spiels verteilten insbesondere die Spieler der Gastgeber ausgesprochen geduldig Autogramme.

Der Abend klang mannschaftsindividuell aus, wobei sicherlich ein wenig über die Qualität des Spiels gefachsimpelt wurde.

Am Montag unternahmen wir dann vor der Heimreise noch eine 3 stündige Bootstour (Brückenfahrt), bei der sämtliche Sehenswürdigkeiten der Stadt betrachtet werden konnten.

Danach brachte uns Wilhelm trotz des teilweise erheblich stürmischen Windes und geduldig ertragenem Stau (1 Stunde) ruhig und sicher wieder nach Hause in den Odenwald, wo wir um ca. 00:15 Uhr wohlbehalten und ohne Verluste wieder ankamen.

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